2015 haben sich einige Änderungen ergeben.

Das teilt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) mit und informiert über die Neuerungen.

Bis zu 600 Euro pro Jahr kann der Arbeitgeber einem Mitarbeiter für Kinderbetreuung zuschießen. Auf diese Leistung muss vom Arbeitnehmer keine Einkommensteuer gezahlt werden. Voraussetzung ist, dass der Mitarbeiter im Betrieb unabkömmlich ist, während sein Kind betreut werden muss. Ist das Kind 14 Jahre und jünger, kommt der neue Freibetrag von 600 Euro infrage.

Kosten für eine Zweitausbildung können nur voll von der Steuer abgesetzt werden, wenn die Erstausbildung mindestens zwölf Monate dauert und mit einer Prüfung abgeschlossen wird.

Bei Betriebsfeiern hat der Gesetzgeber die bislang gültige Freigrenze von 110 Euro zu einem Freibetrag umgewandelt. Damit muss nur der Betrag, der über 110 Euro liegt , wie Einkommen versteuert werden.

Arbeitgeberzuschüsse zum Zwecke der Erholung kann ein Arbeitnehmer in Höhe von 156 Euro einmal jährlich beziehen. Der Arbeitgeber kann den Zuschuss pauschal versteuern, sodass für den Arbeitnehmer keine Steuern anfallen. Für den Ehepartner kann der Arbeitgeber 104 Euro zuschießen und für jedes Kind 52 Euro.

Bei den Altersvorsorgeaufwendung ist der Höchstbetrag von bislang 20.000 auf 22.172 Euro gestiegen.