So lange Wasser noch im Flussbett steht, zahlt die Elementarschadenversicherung nicht bei einer Überschwemmung.

Entsprechend urteilte das OLG Frankfurt a. M. Im verhandelten Fall ging es um einen Überflutungsschaden an einem Granitwehr im Flussbett. Bei einem Hochwasser wurde das Wehr durch die erhöhte Fließgeschwindigkeit und den angestiegenen Druck erheblich beschädigt. Die Elementarschadenversicherung muss aber nicht zahlen, da kein bedingungsgemäßer Überschwemmungsschaden vorliegt. Nach dem allgemeinen Sprachgebrauch lag keine „Überschwemmung“ oder „Überflutung“ vor, da die Schäden an dem Granitwehr innerhalb des Flussbettes eingetreten seien.