Tierbetreuungskosten sind Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen.

Entsprechend urteilte das Finanzgericht Düsseldorf. Im verhandelten Fall ging es um eine Hauskatze. Die wurde während der Abwesenheit der Besitzerin von einer Tier- und Wohnungsbetreuerin für 12 Euro pro Tag betreut. Tätigkeiten wie die Reinigung des Katzenklos, die Versorgung der Katze mit Futter und Wasser und die sonstige Beschäftigung des Tieres fallen regelmäßig an und werden typischerweise durch den Halter und dessen Familienangehörige erledigt, so das Gericht. Sie gehören damit zur Hauswirtschaft des Halters und sind haushaltsnahe Dienstleistungen.