Ein Hauskäufer hat Anspruch auf Schadensersatz und Rückabwicklung eines Kaufvertrages, wenn der Verkäufer Mängel vertuscht.

Entsprechend urteilte das Oberlandesgericht Oldenburg. Im verhandelten Fall entdeckte der Hauskäufer nach dem Einzug feuchte Wände, die bei Besichtigung des Gebäudes nicht zu erkennen gewesen waren. Ein Sachverständiger stellte fest, dass das Gebäude im Boden- und Sockelaufbau so feucht war, dass man es nicht oder nur eingeschränkt bewohnen könne.

Weil der Verkäufer nachweislich arglistig die Mängel vertuscht hatte, kann der Käufer eine Rückabwicklung des Kaufvertrages und Schadenersatz verlangen.