Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat die steuerliche Absetzbarkeit der Kosten für einen Strafprozess zu einem Verkehrsunfall während einer Dienstreise verneint.

Im verhandelten Fall hatte ein Mann mit seinem Sportwagen auf einer Dienstreise einen schweren Verkehrsunfall schuldhaft verursacht . Die Kosten für seinen Strafverteidiger wollte er steuerlich geltend machen. Geht nicht, urteilten die Richter. Die Prozess-und Strafverteidigerkosten seien weder als Werbungskosten noch als „außergewöhnliche Belastung“ abzugsfähig. Schließlich hatte der Mann ja eine Straftat begangen.