Die Teilkollektivierung der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) leistet einen wichtigen Beitrag, um die Generationengerechtigkeit in der Lebensversicherung sicherzustellen.

Zu diesem Ergebnis kommt der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft. Wie sich in den letzten Jahren gezeigt hat, wurde diese Generationengerechtigkeit durch die Trennung in einen Alt- und Neubestand im Jahr 1994 beeinträchtigt. Im Versicherungsaufsichtsgesetz wurde daher mit der Möglichkeit zur Einrichtung eines kollektiven Teils der RfB ein Ausgleichsmechanismus zwischen Alt- und Neubestand geschaffen. Die Maximalgröße für den kollektiven Teil der RfB soll von 80 % der Eigenmittelanforderungen auf 60 % gesenkt werden.

Die geplante Neuregelung ändert nichts daran, dass die Mittel in der freien RfB für die Überschussbeteiligung ausschließlich zugunsten der Kunden reserviert sind. Gesetzlich geregelt ist dies durch das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) in Verbindung mit der Mindestzuführungsverordnung (MindZV).