Im Jahr 2014 haben die Sachversicherer nach bisherigen Schätzungen rund 2 Milliarden Euro für die Folgen von Naturgewalten gezahlt.

„Im Vergleich zu 2013, in dem wir alle ein verheerendes Hochwasser und heftige Hagel zu verkraften hatten, fällt die Bilanz 2014 zwar besser aus, aber allein zwei Naturereignisse haben Schäden in Höhe von über 500 Millionen Euro verursacht“, sagte Alexander Erdland, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bei der Vorstellung der Zahlen.

So zahlten die Sachversicherer für die 250.000 Schäden durch Sturmtief Ela (9./10. Juli 2014) rund 400 Millionen Euro. Mit dieser Schadensumme ist Ela für die Sachversicherer der zweitteuerste Sommersturm der vergangenen 15 Jahre. Das Jahr 2014 insgesamt zählt zu den fünf folgenschwersten Sturm- und Hageljahren seit 1998.