Für Skifahrer und Snowboarder ist jetzt Hochsaison. Doch auf den Hängen kann viel passieren.

Jahr für Jahr verunglücken Tausende von Urlaubern im Skiurlaub. Wer aber zahlt, wenn es zu einem schweren Unfall kommt? Stephan Schweda vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) gibt Antworten. "Im Wesentlichen wichtig für den Ski-Urlaub ist einmal die Auslandsreisekrankenversicherung, die private Unfallversicherung und die private Haftpflichtversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung, dieser Versicherungsschutz reicht in der Regel nicht aus."

Die Auslandsreisekrankenversicherung ist für alle Wintersportler, die außerhalb Deutschlands unterwegs sind die wichtigste Police. Sie kommt nicht nur für den Rücktransport nach Hause auf, sondern übernimmt auch Kosten vor Ort. Wer selbst einen Unfall auf der Skipiste hat und sich dabei dauerhaft verletzt, dem hilft die private Unfallversicherung weiter. Sie greift zum Beispiel, wenn der Urlauber nach einem Unfall ein versteiftes Bein hat und nicht mehr arbeiten gehen kann. Wer dagegen andere Skifahrer verletzt, der kann seine Haftpflichtversicherung in Anspruch nehmen.