Am 1. Januar 2005 startete die Erhebung der Lkw-Maut auf deutschen Autobahnen.

Durch die Mautpflicht für Lkw über zwölf Tonnen Gesamtgewicht hat der Bund in den vergangenen zehn Jahren vom Straßengüterverkehr neben Mineralöl- und Kraftfahrzeugsteuer zusätzlich über 39 Milliarden Euro Maut eingenommen. Mehr als 31 Milliarden Euro davon wurden direkt in Deutschlands Verkehrsinfrastruktur investiert. Die übrigen Mittel standen zur Erhebung und Kontrolle der Maut sowie für Maßnahmen zur Wettbewerbsharmonisierung im Güterkraftverkehr zur Verfügung. 2014 finanzierte der Bund rund die Hälfte seiner Ausgaben für Autobahnen und Bundesstraßen von insgesamt sechs Milliarden Euro aus der Lkw-Maut. Darauf weist der Verkehrsinfrastrukturverband Pro Mobilität hin.